Der Mauerweglauf war eigentlich immer schon dafür bekannt, neue und besondere Wege zu gehen. Das gilt auch für die Versorgung der Läuferinnen und Läufer entlang der Strecke. So wird es von diesem Jahr an ein neues Konzept geben, das alte Gewohnheiten genüsslich über Bord wirft. Das Motto: grüner, regionaler und vor allem nachhaltiger! Im Klartext: Bei der Auswahl der Lebensmittel, die während der 100Meilen angeboten werden, sollen vor allem Produkte aus der Region berücksichtigt werden. Und wo es geht, werden Bio-Erzeugnisse auf den Tisch kommen. 

Verhandlungen laufen bereits mit einem regionalen Mineralwasser-Anbieter, ebenso mit einer Bäckerei aus dem Berliner Stadtteil Marienfelde, die leckere Hafer-Dattel-Schnitten beisteuern möchte. Das Konzept, das verantwortlich Mike Ruf (Foto) aus unserem Orga-Team gemeinsam mit dem Ernährungsexperten Andreas Binninger erarbeitet hat, sieht außerdem vor, dass an jedem der insgesamt 27 Verpflegungspunkte (VPs) mindestens 10 Prozent der Lebensmittel vegan sind. Überhaupt wird es unterwegs wieder viel Abwechslung geben, jeder VP soll individuell anders sein und die ein oder andere Überraschung bereithalten.

Mike Ruf (Foto: AvU)

Ein großes Anliegen ist aber auch die Müllvermeidung. Die Flut von herumliegenden Plastikbechern ist bei vielen Laufveranstaltungen ein bekanntes Bild, damit soll nun Schluss sein. Wo es irgendwie geht, soll bei den 100Meilen künftig auf Einweg-Plastikbecher verzichtet werden. Als ökologisch sinnvoller Ersatz werden getrocknete und geformte Palmblätter zum Einsatz kommen, die innerhalb von drei Monaten verrotten.